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Strukturwandel in Hoyerswerda: Schweizer Delegation erkundet Fortschritte und Projekte in der Stadt der Lausitz

Hoyerswerda nimmt eine spannende Zukunft in die Hand, während die Stadt und die Region Lausitz den Wandel von der Kohleverstromung zu erneuerbaren Energien gestalten. Mit einer beeindruckenden Investition von rund 260 Millionen Euro in verschiedene Projekte wird nicht nur die Energieversorgung gesichert, sondern auch die Ansiedlung neuer Unternehmen und die Förderung von Wissenschaft und Kultur vorangetrieben. Kürzlich empfing die Stadt eine Delegation aus der Schweiz, die sich einen Einblick in die Entwicklungen vor Ort verschaffte, von innovativen Wohnprojekten bis hin zu touristischen Angeboten. Die Begeisterung für die Fortschritte und die Visionen für die Zukunft waren spürbar – Hoyerswerda zeigt, wie Strukturwandel gelingt und welche Chancen in ihm stecken.

Die Lausitz befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, der weit über den Übergang von Kohleverstromung zu erneuerbaren Energien hinausgeht. Strukturwandel bedeutet hier nicht nur eine neue Form der Energiegewinnung, sondern umfasst auch die Bereiche Wasserversorgung, Wärme, Strom, Ansiedlung von Wirtschaft und Wissenschaft sowie neue Technologien und Nachhaltigkeit. In Hoyerswerda wird dieser Wandel aktiv gestaltet, was sich in 13 Projekten der Stadt und städtischer Unternehmen mit einem Gesamtvolumen von 160 Millionen Euro widerspiegelt. Berücksichtigt man auch die Investitionen des Freistaates Sachsen und des Landkreises Bautzen, fließen insgesamt etwa 260 Millionen Euro in die Stadt.

Ein bedeutendes Ereignis in diesem Kontext war der Besuch einer Delegation aus der Schweiz, die am 05. Mai 2026 unter der Leitung von Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh in Hoyerswerda empfangen wurde. Begleitet von Abgeordneten des Sächsischen Landtages, darunter Landtagspräsident Alexander Dierks, diente das Treffen dazu, die Strukturentwicklung im ländlichen Raum am Beispiel Hoyerswerdas zu veranschaulichen. Die Delegierten erhielten einen umfassenden Überblick über den Strukturwandel in Sachsen sowie über die verschiedenen Projekte.

Nach einer Einführung zur Stadtentwicklung Hoyerswerdas, die auch demografische Aspekte berücksichtigte, ging es für die Schweizer Abgeordneten auf eine Besichtigungstour durch die Stadt. Dietmar Wolf, Fachbereichsleiter Bau, führte die Delegation durch die Alt- und Neustadt, wobei der Lausitztower den ersten Halt bildete. Hier informierte Steffen Markgraf, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft mbH Hoyerswerda, über aktuelle und geplante Wohnbauprojekte.

Ein weiteres Highlight der Tour war der Besuch der LAUTECH GmbH im Industriegebiet Zeißig, wo ein neues Forschungszentrum für das Bauwesen entsteht. Am Scheibe-See zeigte sich die Stadtverwaltung zukunftsorientiert, indem sie die Entwicklungen am Westufer hervorhob, das sich zunehmend zu einem touristischen Naherholungsgebiet entwickelt. In den letzten Wochen wurden bereits 14.000 Kubikmeter Sand bewegt, um die Baueinrichtungsflächen und eine belastbare Zufahrt zum Strandbereich zu schaffen.

Später wurde das Smart Mobility Lab im Ortsteil Schwarzkollm besichtigt, ein innovatives Projekt der Technischen Universität Dresden, das als Testlabor für autonomes Fahren und Fliegen vorgesehen ist. Den krönenden Abschluss bildete ein Besuch der Krabat-Mühle in Schwarzkollm, wo die Delegierten in die Welt des sorbischen Brauchtums eintauchten.

Die Delegation aus Bern zeigte sich beeindruckt von der historischen sowie der laufenden Entwicklung Hoyerswerdas und bedankte sich herzlich für den informativen Tag. Der Grosse Rat des Kantons Bern pflegt seit über 25 Jahren eine Partnerschaft mit dem Sächsischen Landtag, und der Aufenthalt in Sachsen beinhaltete die Besichtigung weiterer wirtschaftlicher und kultureller Projekte. Hoyerswerda präsentiert sich somit als ein Beispiel für erfolgreichen Strukturwandel in einer sich verändernden Region.

Fakten

  • Die Lausitz ist eine Region im Wandel – schrittweise weg von der Kohleverstromung hin zu erneuerbaren Energien.
  • Strukturwandel bedeutet mehr als nur eine neue Art der Energiegewinnung.
  • Es geht um die sichere Versorgung mit Wasser, Wärme und Strom, um die Ansiedlung von Wirtschaft und Wissenschaft, um neue Technologien und Nachhaltigkeit, um den Ausbau von kulturellen und touristischen Angeboten, aber auch um die Stärkung des Bildungsstandortes und Fachkräftegewinnung.
  • Die Stadt Hoyerswerda hat sich längst auf den Weg gemacht, den Wandel aktiv zu gestalten.
  • 13 Projekte der Stadt sowie städtischer Unternehmen mit einem Gesamtvolumen von 160 Mio Euro befinden sich in der Umsetzung.
  • Rechnet man noch die Projekte des Freistaates Sachsen und des Landkreises Bautzen dazu, fließen ca. 260 Mio Euro in die Stadt.
  • Die sächsische Landesregierung kündigte ihren Besuch an, mit dabei eine Delegation aus der Schweiz.
  • Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh begrüßte mehrere Abgeordnete des Grossen Rates des Kantons Bern am 05.05.2026.
  • Die Delegierten wurden von Landtagspräsident Alexander Dierks und weiteren Vertretern des Sächsischen Landtages sowie des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) begleitet.
  • Das Ziel war es, die Strukturentwicklung im ländlichen Raum am Beispiel Hoyerswerdas zu veranschaulichen.
  • Die Schweizer Delegierten erhielten einen Überblick über den Strukturwandel in Sachsen und über die wichtigsten Projekte.
  • Anschließend wurde die Stadtentwicklung Hoyerswerdas dargestellt, ergänzt um Themen der demografischen Entwicklung, und der Bogen zu aktuellen Strukturwandelprojekten gespannt.
  • Auch zum Thema Kommunikation wurde informiert.
  • Das Interesse der Schweizer Abgeordneten war geweckt und erste Fragen wurden an die Stadtverwaltung gestellt.
  • Gegen Mittag ging es im Bus auf Besichtigungstour durch Hoyerswerda.
  • Dietmar Wolf, Fachbereichsleiter Bau bei der Stadtverwaltung, nahm die Delegierten mit auf eine Zeitreise durch die Entwicklung von Alt- und Neustadt.
  • Der Lausitztower war erster Haltepunkt, wo Steffen Markgraf, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft mbH Hoyerswerda, über abgeschlossene und anstehende Wohnbauprojekte in Hoyerswerda informierte.
  • Es folgte ein Besuch bei der LAUTECH GmbH im Industriegebiet Zeißig, wo mit dem Zentrum Bauen und Wohnen eine Forschungsinfrastruktur für das Bauwesen entsteht.
  • Am Nachmittag fuhr der Bus, gelotst vom Stabsstellenleiter für Wirtschaftsförderung, Christian Hoffmann, am Scheibe-See vor.
  • Das Westufer des Hoyerswerdaer Hauseses entwickelt sich sukzessiv zu einem touristischen Naherholungsgebiet.
  • In den letzten Wochen wurden hier bereits 14.000 Kubikmeter Sand bewegt, um die Baueinrichtungsflächen für weitere Arbeiten und eine für Fahrzeuge belastbare Abfahrt zum Strandbereich herzustellen.
  • Nach diesen Eindrücken wurde eine weitere Großbaustelle angesteuert: das Smart Mobility Lab im Ortsteil Schwarzkollm, ein Projekt der Technischen Universität Dresden.
  • Die 100 mal 100 Meter große und fast 40 Meter hohe Halle wird in naher Zukunft zum Testlabor für autonomes Fahren und Fliegen.
  • Letzter Programmpunkt in Hoyerswerda war die Krabat-Mühle Schwarzkollm, wo die Delegierten mit Betreten des Tores in die Welt des sorbischen Brauchtums und der sorbischen Sagen eintauchten und Einblicke in Mühle und Bresan-Haus erhielten.
  • Die Delegation zeigte sich beeindruckt von der geschichtlichen, aber auch der aktuellen Entwicklung Hoyerswerdas und bedankte sich bei allen Verantwortlichen für den gelungenen Tag voller Informationen und Wissensaustausch.
  • Der Grosse Rat des Kantons Bern ist seit mehr als 25 Jahren Partnerparlament des Sächsischen Landtags.
  • Der Aufenthalt in der Landeshauptstadt vom 4.-7. Mai beinhaltete die Besichtigung von wirtschaftlichen und kulturellen Projekten sowie Sehenswürdigkeiten in Sachsen.
  • Hoyerswerda liegt in Deutschland.
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